Was tun gegen Abszesse?

Risiken für Hautentzündungen lauern überall. Nicht immer kann eine Hautentzündung vermieden werden. Um aber das Risiko einer Infektionsausbreitung zu minimieren, sollten Sie niemals an Eiteransammlungen herumdrücken – es besteht die Gefahr, dass der Eiter dabei noch tiefer in das Gewebe gedrückt wird. Das Problem: Eiter – bestehend aus abgestorbenen weißen Blutkörperchen, Bakterien, Geweberesten sowie Blutbestandteilen – ist ansteckend. Das bedeutet, dass sich die Infektion auf gesundes Gewebe ausbreiten kann; im schlimmsten Fall kann ein Durchbruch bis in die Blutbahn drohen. Für die Wundheilung muss der Eiter allerdings unbedingt entfernt werden, da der durch ihn erzeugte Druck und die enthaltenen Bakterien die Abheilung zusätzlich erschweren.

Ist die Entzündung bereits weit fortgeschritten, sollten Sie also umgehend einen Arzt konsultieren. Gegebenenfalls ist die Einnahme von Antibiotika oder ein kleiner operativer Eingriff zur Entfernung des Eiterherdes unumgänglich.

Grundsätzlich gilt: Lassen Sie Hautentzündungen nicht unbeobachtet. Je früher ein Abszess der Haut entdeckt wird, desto besser können Sie selbst handeln und so Ihre Haut bei der Regeneration ideal unterstützen.

Bei den ersten Anzeichen eines Abszesses empfiehlt es sich, eine wirksame Zugsalbe wie zum Beispiel ICHTHOLAN® 20 % auf die betroffene Hautstelle aufzutragen. Die Zugsalbe mit ihrem Wirkstoff natürlichen Ursprungs (Ammoniumbituminosulfonat, gewonnen aus Ölschiefer) bekämpft wirksam die Bakterien, die für die Entzündung verantwortlich sind und unterstützt den Körper, den Entzündungsherd abzubauen oder den Eiter an die Oberfläche zu befördern. Somit minimieren Sie die Gefahr der Infektionsausbreitung auf umliegendes, gesundes Hautgewebe.

 

 

Tipps und Tricks

 

 

 

 

Tipps & Tricks für eine entzündungsfreie Haut

Hautentzündungen sind lästig! Kommt auch noch eine Eiteransammlung dazu, werden Hautentzündungen durch den entstehenden Druck oft noch schmerzhafter. Mit den folgenden Tipps können Sie die Wahrscheinlichkeit der Entstehung einer Hautentzündung bereits um ein Vielfaches reduzieren!

Durch häufiges Duschen und Baden entfernen wir nicht nur Schmutz, sondern auch natürliche, die Haut schützende Fette. Emulgatoren in Pflegeprodukten können die Feuchtigkeitsstruktur ebenfalls negativ beeinträchtigen.

Darüber hinaus greifen alkalische Seifen den natürlichen Säureschutzmantel der Haut an und bringen ihn aus dem Gleichgewicht. Die Haut verliert dadurch zunehmend Feuchtigkeit, wird trocken, spröde, spannt und juckt. In dem Augenblick ist unsere Haut nicht mehr ideal geschützt. Erreger und Allergene können leichter eindringen und Hautentzündungen verursachen. Aus diesem Grund ist die richtige Reinigung das A und O.

Achten Sie bei der Hautreinigung daher auf folgende Punkte:

  • Nicht so lange duschen! Langes und vor allem heißes Duschen spült schützende natürliche Fette von der Haut, öffnet die Poren und ermöglicht Keimen so den Eintritt in die Haut.
  • Benutzen Sie nicht übermäßig viel Seife und Duschgel. Dadurch wird der Säureschutzmantel der Haut gestört. Die Haut ist nicht mehr ideal geschützt. Es empfiehlt sich daher, pH-neutrale Produkte zur Reinigung der Haut zu verwenden.
  • Nutzen Sie rückfettende Produkte. Durch die Körperreinigung werden natürliche Fette von der Haut gewaschen, die diese geschmeidig und widerstandsfähig halten. Die Haut wird sonst schnell trocken, rissig und anfällig für Hautentzündungen.

Körperrasuren liegen voll im Trend. Für viele gehören sie sogar zum täglichen Pflegeprogramm. Dennoch sollten Sie bei der Rasur auch an Ihre Haut denken, denn jede Rasur stellt eine mechanische Belastung dar.

Neben der Beeinträchtigung des Säureschutzmantels besteht bei der Rasur immer die Gefahr von Hautverletzungen. Selbst der kleinste Schnitt stellt eine Eintrittspforte für Erreger dar. Unsauber abgeschnittene Haare können darüber hinaus einwachsen und eine Hautentzündung hervorrufen. Aber auch andere Haarentfernungsmethoden wie beispielsweise Waxing oder chemische Enthaarungscremes sind keine hautfreundliche Alternative.

Achten Sie bei der nächsten Rasur daher auf folgende Punkte.

  • Die richtige Pflege vor der Rasur ist mindestens genauso wichtig wie die Pflege danach
  • Verwenden Sie Rasierschaum oder -gel, um die Gleitfähigkeit zu verbessern und Kratzer zu vermeiden
  • Benutzen Sie stets scharfe Klingen bei der Nassrasur
  • Teilen Sie die Klinge nie mit Mitmenschen
  • Achten Sie vor der Rasur auf saubere Hände
  • Rasieren Sie möglichst immer in Wachstumsrichtung der Haare
  • Nehmen Sie sich Zeit bei der Rasur
  • Drücken Sie den Rasierer nicht so stark auf die Haut
  • Kühlen Sie den rasierten Hautbereich nach der Rasur mit kaltem Wasser, damit sich die Poren schließen
  • Tupfen Sie Ihre Haut mit einem sauberen Handtuch trocken. Vermeiden Sie starke Reibung, da diese die Haut zusätzlich reizen kann
  • Schließen Sie die Rasur mit einer Aftershave-Lotion ab. Für empfindliche Haut empfiehlt sich eine milde Formel ohne Alkohol

Ein starkes Immunsystem ist wichtig, auch bei Hautentzündungen. Verfügt unser Körper nicht über die notwendigen Abwehrkräfte, haben Krankheitserreger ein besonders leichtes Spiel.

Durch eine ausgewogene Lebensweise können Sie Ihr Immunsystem deutlich unterstützen:

  • Vermeiden Sie Nikotin und Alkohol
  • Schlafen Sie ausreichend
  • Vermeiden Sie übermäßigen Stress
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit einer ausreichenden Vitamin- und Mineralstoffversorgung

ICHTHOLAN® kann Kleidung schwarz einfärben. Um Kleidung und Bettwäsche vor Flecken zu schützen, decken Sie die behandelte Stelle mit einem Pflaster oder Verband ab. Der Verbandwechsel erfolgt täglich. Salbenreste können sie vorsichtig mit lauwarmem Wasser von der Haut abwaschen.

Zugsalben sollten außerdem nie direkt auf offene Wunden aufgetragen werden.